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Cotopaxi |
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| Der vorletzte Tag auf dem Festland gehörte dem größten
aktiven Vulkan der Welt, der es an Schönheit mit dem Fujijama
oder dem Kilimandscharo ohne weiteres aufnehmen kann: |
So zeigte sich der Berg noch am Vorabend. |
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Der Cotopaxi-Nationalpark ist der am häufigsten besuchte in Ecuador. |
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Reiseführer Gabriel erklärt die Geografie und die Besonderheiten des Nationalparks. |
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Im Informationszentrum des Parks: Die "Allee der Vulkane" ist beeindruckend. Es verging kein Tag, an dem wir nicht wenigstens einen Vulkan, meistens mehrere, im Blickfeld hatten. |
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Den Kondor (einen Geier) haben wir leider nicht gesehen. Sie sind zu
selten. Der Kondor ist übrigens nicht mit unseren Greifvögeln
verwandt. Genetische Tests haben ergeben, dass der Kondor ein Abkömmling
des Storchs ist. Die Evolution ist hier quasi parallel verlaufen und hat
einem abgewandelten Storch die ökologische Nische des Hochgebirges
zugewiesen. (Fachausdruck |
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Unsere Gruppe dopt sich mit Cocatee, bevor es weiter nach oben geht. |
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Zuerst versteckte sich der Berg noch, ... |
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... doch dann verschwanden die Wolken. Wir hatten mit dem Wetter großes Glück. |
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Wir wanderten um den kleinen Limpiopungosee, ein Naturjuwel auf 4200 Metern Seehöhe. |
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Webmaster Rudolf mit Frau Silvia vor dem Cotopaxi, und ... |
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... hier die Unterhaltungsabteilung Hans-Dieter und Aart. |
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Wir wanderten 2 Stunden um ein Hochgebirgsmoor, in dem sich der Vulkan spiegelte. |
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Die Welt der Tiere und Pflanzen ähnelt der alpinen Fauna und Flora. Gleicher Selektionsdruck führt zu ähnlichen Ergebnissen. Lediglich Bienen gibt es hier kaum. Ihre Funktion übernehmen Hochgebirgskolibris, die sich anpassen konnten. Sie können in den kalten Nächten ihren Puls und somit den Energieverbrauch senken. |
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Die Pflanzen- und Tierwelt wird gut erklärt. |
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Gut zu sehen ist auch der "Zwilling" des Cotopaxi, der 5263 m hohe (erloschene) Illiniza. Er hat 2 Gipfel. In Ecuador ist bei Bergen über 5000 Metern wegen der Südwest-Nordost-Passatwinde meist nur der südliche Gipfel bzw. der südliche Teil eines Gipfels angeschneit. |
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Der höchste Parkplatz am Cotopaxi liegt unglaubliche 4500 m hoch. Doch hier, in dieser extremen Höhe, beginnt der Berg erst so richtig. Die Straße ist abenteuerlich. Trotzdem hat es unser Busfahrer Pato geschafft. Um uns herum die vom letzten Ausbruche des Cotopaxi erzeugte Mondlandschaft. |
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Der Rundblick in dieser Höhe ist sensationell. |
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Die oberste Schutzhütte am Cotopaxi liegt in 4800 Metern Höhe. Von hier aus gehen Bergsteiger um Mitternacht mit Stirnlampen auf den fast 6000 Meter hohen Gipfel. Am Tag kann man wegen der äquatoriellen Sonneneinstrahlung und des weichen Schnees nicht auf den Gipfel gehen. Die Luft ist hier oben schon sehr dünn und nur noch für gesunde Menschen erträglich. Den nächtlichen Fußmarsch zum Gipfel über den Gletscher können nur gut trainierte Bergwanderer und Kletterer bewältigen. |
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Unsere Gruppe ging los, um die letzten 300 Höhenmeter zu Fuß zu erklimmen. Der Atem geht in dieser Höhe heftig, das Herz pumpt schneller, und die Füße scheinen sich mit Blei zu füllen. Für eine Strecke, die normalerweise in einer halben Stunde zu schaffen ist, braucht man hier eine Stunde. |
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Die ganz Wilden (eine europäische Reisegruppe) schwang sich auf die Räder und sauste mit hoher Geschwindigkeit mehr als 1000 Höhenmeter nach unten. Im Hintergrund der Cotopaxigletscher. |
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Acht von uns auf der Schutzhütte in 4810 Metern (!) Höhe. In der Mitte hinten unser Reiseleiter Gabriel. |
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Der Webmaster checkte die geologische Umgebung, insbesondere die Vulkanmoränen: Nur Lava, Basalt, Bimstein, etwas Schwefel, keinerlei organisches Material. |
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Am Abend erreichten wir Tambopaxi, unsere Unterkunft in 3800 Metern Höhe. In den Anden ist alles unter 2500 Metern schon tiefster Talboden. |
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Kurz vor Sonnenuntergang zeigte sich der mächtige Berg in seinen schönsten Farben. |
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Einer von vielen Kolibris, die hier in rund 4000 Metern Höhe (!) leben. Viele von ihnen nisten im Strohdach des Hauses, in dem auch schon Reinhold Messner übernachtet hat. |
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