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Das Zusammenleben von Katzen und Menschen:

Katzen und Hunde sind heutzutage in Österreich und Deutschland die beliebtesten Haustiere.
Aber beide Tiere leben schon viel länger mit Menschen zusammen, als man glaubt. Der Hund ist schon in der Steinzeit ein treuer Begleiter der Menschen geworden. Seit damals bezeichnet man Hunde auch als „Haustiere“. Die Hunde haben gelernt, den Menschen zu gehorchen und lassen sich erziehen.

Katzen sind da ganz anders. In der Nacht verlassen sie das Haus oder die Wohnung ihrer Herrchen und Frauchen und kommen erst am Morgen wieder. Dann legen sie sich meistens schlafen. Katzen gehorchen nicht und schmusen nur dann mit den Menschen, wenn sie es selber wollen.

FalbkatzeVor ungefähr 4000 Jahren haben Katzen in Ägypten angefangen, mit Menschen zusammenzuleben. Das heißt aber nicht, dass sie in den Häusern der Menschen gelebt haben, sondern, dass sie ab und zu mal in den Siedlungen der Menschen „vorbeigeschaut“ haben. Manchmal haben die Menschen sie auch gefüttert und gestreichelt. Auf alle Fälle waren die Katzen immer in der Nähe der Menschen. Sie haben damals allerdings noch nicht so ausgesehen wie die Hauskatzen, die wir heute kennen. Man hat sie „Falbkatzen“ genannt, und sie hatten ein sandfarbenes Fell. Außerdem sind die heutigen Hauskatzen etwas kleiner als die Falbkatzen, die es heute übrigens immer noch gibt.

Auch im alten Griechenland und in Rom waren Katzen sehr beliebt, weil sie die Häuser von Mäusen befreiten.

Im Mittelalter fingen die Menschen in Europa an, Frauen zu verfolgen und zu bestrafen, weil sie sie für Hexen hielten. Die Leute glaubten, dass Katzen etwas mit den Hexen zu tun hätten, und deshalb waren alle Frauen, die Katzen hatten, verdächtig.

Katzem schlafen untertags gerneEs gibt aber auch noch heute Menschen, die Katzen für falsch und hinterhältig halten, weil sie ihnen nicht gehorchen. Das ist ein großer Irrtum. Katzen sind sehr unabhängige aber auch sehr zärtliche Tiere.

Sie können sehr eigenwillig und stur sein, aber wenn sie uns Menschen auf den Schoß springen und anfangen zu schnurren, fühlen wir uns immer entspannt und ruhig. Sie sind also überhaupt nicht hinterhältig, sondern nur ein bisschen geheimnisvoller als andere Tiere. Und das ist gut so.

Elif Unterberger, 6r Klasse Bundesgymnasium Bregenz Blumenstraße, Juni 2002
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