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Tiergeschichte

Beddgelert

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Dies ist die Legende von Gelert,
dem großen Hund des Fürsten Llewelyn
des Großen von Wales.

Gelert war vor allem Spielgefährte
und Beschützer des Sohnes der
Fürstenfamilie.

Eines Tages, als der Vater auf die Jagd
gegangen war, streiften Hund und Kind
durch den Wald, welcher die Burg umgab.
Dort wurden sie von zwei Wölfen angegriffen.
In einem wütenden Kampf brachte Gelert
die beiden Angreifer zur Strecke, und handelte sich dabei
schwere Verletzungen ein.

Zum Dank liebkoste der Knabe seinen
Retter und war bald selbst über und über mit dem Blut
des Hundes besudelt. Erschöpft schliefen die beiden
schließlich auf der Wiese ein.

So fand sie Fürst Llewelyn. Er sah nur das Blut an seinem
Sohn, der wie leblos dalag, und dachte, der Hund
sei verrückt geworden und über sein Kind hergefallen.
Zornig zog er sein Schwert und versetzte Gellert, der
seinen Herrn schwach wedelnd begrüßte, mit einem Hieb
den Todesstoss.

Zu spät erfuhr er von seinem Sohn, was tatsächlich
passiert war. Voll Scham und Trauer ließ der Fürst da,
wo Gelert begraben war, ein Ehrendenkmal errichten.

Bis heute heißt der Ort in der Nähe "Beddgelert"
- Gelerts Ruhestätte - und die Dichter der damaligen
Zeit machten den Hund mit einem Vers unsterblich:

Beddgelert

Er war die Blüte seiner Rasse,
so tapfer und so treu.
Zu Hause ein Lamm,
auf der Jagd war er ein Leu.
Nur an seines Herrn Llewelyns Tafel
aß Gelert sein Mahl.

Er behütete,
er diente,
er erheiterte seinen Herrn,
und bewachte sein Lager.

Um die Wahrheit zu sagen,
der Irish Wolfhound Gelert,
er war ein unvergleichlicher Hund.
Ein Geschenk von König John.

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