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Geschichte der Biologie (1)
  • Das Altertum
    Die ersten Anfänge der Biologie waren vielsprechend. (Ionien, Athen, Alexandria, Rom).
  • Geschichte der Biologie (2)
  • Das Mittelalter
    Im Mittelalter hatten die Naturwissenschaften und mit ihnen die Biologie und Medizin einen schweren Stand. (Beda, Avicenna, Albertus Magnus.)
  • Geschichte der Biologie (3)
  • Die Renaissance
    Die ersten zaghaften Versuche, nach dem wissenschaftsfeindlichen Mittelalter eine neue und wissenschaftliche Biologie zu begründen. (Alpini, Leonardo da Vinci, Paracelsus.)
  • Geschichte der Biologie (4)
  • Die moderne Biolgie als Wissenschaft beginnt mit dem Durchbruch der moderne Anatomie. Die Gelehrten informieren sich nicht mehr in den Büchern der Griechen und Römer sondern betreiben erstmals Studien an tierischen und emnschlichen Körpern.
  • Geschichte der Biologie (5)
  • Die moderne Physiologie als Wissenschaft beginnt mit der Entdeckung des Blutkreislaufs durch William Harvey. Diese Theorie war auch der Beginn einer Auseinandersetzung zweier Denkrichtungen in der Biologie - den Vitalisten und den Mechanisten.
  • Geschichte der Biologie (6)
  • Das Mikroskop führte schon im 17. Jahrhundert zur Entdeckung der roten Blutkörperchen (Swammerdam), der Kapillargefäße (Malpighi), der Graafschen Follikel (de Graaf), der Samenzellen (van Leeuwenhoek), der Protozoen (van Leeuwenhoek) und der Pflanzenzellen (Hooke).
  • Geschichte der Biologie (7)
  • Die Urzeugung (spontane Entstehung von Leben aus lebloser Materie) wurde im 18. Jahrhundert heftig diskutiert. Die beiden sich bekämpfenden Lager waren die Vitalisten und Mechanisten. Erstere glaubten an eine spezielle Lebenskraft, letztere glaubten, dass auch das Studium der leblosen Welt Aufschlüsse über das Leben geben kann.
  • Geschichte der Biologie (8)
  • Die Einteilung der Tier- und Pflanzenarten wurden im 18. Jahrhundert zu einer Notwendigkeit, da immer mehr Arten entdeckt und klassifiziert wurden. Dem schwedischen Biologen Carl von Linné gelang mit der Methode der binären Nomenklatur der Durchbruch.
  • Geschichte der Biologie (9)
  • Die Abstammungslehre führte im 18. Jahrhundert noch ein kümmerliches Dasein, doch Carl von Linné hatte schon eine gewisse Ahnung von der Abstammung der Arten, und Jean Baptiste de Lamarck entwickelte bereits eine erste geschlossene Evolutionstheorie. Sie war, wie sich später herausstellen sollte, falsch, aber die Tür war aufgestoßen.
  • Geschichte der Biologie (10)
  • Die moderne Geologie erwachte im 18. Jahrhundert. Leute wie James Hutton, William Smith, Georges Cuvier und Charles Lyell erkannten, dass sich die Erde in langen Zeiträumen entwickelt hatte und dass in früheren Epochen Tiere und Pflanzen existierten, die man heute nicht mehr findet. Die Lehre von den Fossilien - die Paläobiologie - war entstanden.
  • Geschichte der Biologie (11)
  • Die Erkenntnisse der Embryologen und Cytologen bereiteten endgültig den Weg für die längst überfällige Evolutionstheorie. Purkinje, Schleiden, Schwann, Baer, Remak, Kölliker u.a. (19. Jh) erkannten, dass man Verwandtschaftsverhältnisse zwischen Lebewesen auch durch embryologische und cytologische Vergleiche gewinnen kann.
  • Geschichte der Biologie (12)
  • Mitte des 19. Jahrhunderts schrieb Charles Darwin das Buch "Über die Entstehung der Arten durch natürliche Selektion". Es ist eines der bedeutendsten Bücher der gesamten Wissenschaftsgeschichte. Alfred Russell Wallace entwickelte gleichzeitig eine ähnliche Theorie wie Darwin.
  • Geschichte der Biologie (13)
  • Die Lehre über die Abstammung des Menschen wurde mit großem Unbehagen aufgenommen, da Darwin die biologische Sonderstellung des Menschen in der Welt nicht mehr akzeptierte. Virchow, Dubois und andere beteiligten sich an der Debatte. Manche Biologen deuteten die Lehre Darwins in einer falschen und fatalen Weise.
  • Geschichte der Biologie (14)
  • Darwins Theorien führte zu heftigen Debatten, an denen sich Darwin nicht beteiligte. Thomas Henry Huxley ("Darwins Bulldogge") und andere Biologen verteidigten die neuen Theorien in der Öffentlichkeit gegen eine Front der Ablehnung.
  • Geschichte der Biologie (15)
  • Der österreichische Mönch Gregor Johann Mendel begründet die moderne Genetik und schließt (ungewollt) die Lücke in Darwins Theorie. Gregor Mendel konnte den Triumph seiner "Mendelschen Erbgesetze" nicht mehr erleben.
  • Geschichte der Biologie (16)
  • Der holländische Botaniker Hugo de Vries entdeckte die veränderlichen Erbmerkmale und nannte sie "Mutationen".
  • Geschichte der Biologie (17)
  • Der deutsche Biologe Walter Flemming entdeckte in den Zellen färbbare kleine Gebilde und nannte sie "Chromosomen" (=Farbkörper). Flemming nannte die Zellteilung, bei der die Chromosomen als fadenförmige Gebilde auftreten, "Mitose" (abgeleitet vom griechischen Wort für Faden).
  • Geschichte der Biologie (18)
  • Der Franzose Jean Baptiste Boussingault und der Deutsche Justus von Liebig begründeten Mitte des 19. Jahrhunderts die Agrarchemie. Dabei wurde erstmals die Bedeutung des Stickstoffs erkannt.
  • Geschichte der Biologie (19)
  • Die Deutschen Karl von Voit, Max von Pettenkofer, Max Rubner wiesen gegen Ende des 19. Jahrhunderts durch Messung des Energieinhaltes der Nahrung nach, dass der Satz von der Erhaltung der Energie in gleicher Weise für die belebte als auch für die unbelebte Natur gilt.
  • Geschichte der Biologie (20)
  • Justus von Liebig und Louis Pasteur machten Gärungs-Experimente und Untersuchungen zur Frage der Urzeugung. Die Entdeckung, dass es sich bei Hefe um lebende Zellen handelte, schien die Hypothese zu erhärten, dass es sich beim Leben um ein von toter Materie völlig getrenntes Phänomen handelt.
  • Geschichte der Biologie (21)
  • Die Chemiker Gottlieb Sigismund Kirchhoff, Humphry Davy und Eduard Buchner u.a. wiesen nach, dass in lebenden Zellen Katalysatoren biochemische Reaktionen steuern.
  • Geschichte der Biologie (22)
  • Der englische Arzt Edward Jenner entdeckte Ende des 18. Jahrhunderts die Impfung, nachdem er Menschen durch Infektion mit Kuhpocken gegen die weit gefährlicheren Pocken immunisiert hatte.
  • Geschichte der Biologie (23)
  • Biologen und Mediziner wie Pasteur, Semmelweiß, Lister, Mechnikow, Koch, Cohn usw. machten die für die Medizin wahrscheinlich wichtigste Entdeckung überhaupt: Krankheiten können durch mikroskopisch kleine Lebewesen übertragen werden.
  • Geschichte der Biologie (24)
  • Biologen und Mediziner wie Charles Louis Alphonse Laveran, Karl Georg Friedrich Rudolph Leuckart, Ronald Ross, Walter Reed, William Crawford Gorgas identifizierten Insekten als Krankheitsüberträger. Krankheiten, wie Malaria, Gelbfieber usw. konnten dadurch eingedämmt werden.
  • Geschichte der Biologie (25)
  • Biologen wie James Lind und Frederick Hopkins erkannten, dass unsere Nahrung bestimmte Stoffe enthalten muss um vollständig zu sein. Manche Krankheiten sind auf Fehlernährung zurückzuführen.
  • Geschichte der Biologie (26)
  • Frederick Hopkins, Casimir Funk und Joseph Goldberger erkannten erstmals, dass manche Krankheiten durch einen Mangel bestimmter Substanzen bewirkt werden. Dies führte zur Theorie der Vitamine und zur Beherrschung gefährlicher Mangelkrankheiten.
  • Geschichte der Biologie (27)
  • Albrecht von Haller, Franz Joseph Gall, Paul Broca, Gustav Theodor Fritsch, Eduard Hitzig, Wilhelm von Waldeyer, Camillo Golgi und Santiago Roman y Cajal waren die Pioniere der Erforschung der Nerven und des Gehirns. Sie bereiteten den Weg der Neurologie.
  • Geschichte der Biologie (28)
  • Charles Scott Sherrington, Gustav Theodor Fechner, Ivan Petrovich Pavlov, John Broaders Watson, Burrhus Frederic Skinner interpretierten die Ergebnisse der erwachenden Neurologie. Dies führte zu einer neuen Wissenschaft - der Psychologie. Ein spezielle Richtung - der Behaviorismus - erwies sich als Irrtum.
  • Geschichte der Biologie (29)
  • Luigi Galvani, Emil Du Bois-Reymond, Willem Einthoven, Hans Berger, Otto Loewi, Henry Hallet Dale erforschten erstmals die Reizleitung in den Nerven. Das Verstehen der Reizleitung in den Nerven ist Voraussetzung zur Behandlung von Nerven- und Geisteskrankheiten.
  • Geschichte der Biologie (30)
  • Ernst Henry Starling, William Maddock Bayliss, Edward Calvin Kendall, Joseph von Mering, Oskar Minkowski, Frederick Grant Banting, Charles Herbert Best, Adolf Friedrich Johannes Butenandt, Tadeus Reichstein und Phillip Showalter Hench entdeckten, dass im Blut spezielle Botenstoffe unterwegs sind, die an bestimmten Stellen Reaktionen hervorrufen. Ernst Henry Starling schlug die Bezeichnung "Hormone" vor.
  • Geschichte der Biologie (31)
  • Emil Adolf von Behring, Paul Ehrlich, Jules Baptiste Vincent Bordet und August von Wassermann erkannten die Bedeutung des Blutserums. Ihre Untersuchungen führten zu ersten Erkenntnissen über Krankheitserreger, das Immunsystem und die Möglichkeiten der Impfung.
  • Geschichte der Biologie (32)
  • Karl Landsteiner entdeckte die Blutgruppen und bereitete damit der Bluttransfusion einen gefahrlosen Weg. Als man erkannte, dass Blutgruppen vererbt werden und von der Umwelt unabhängig sind, wurde versucht, dies für populationsbiologische Untersuchungen zu nutzen.
  • Geschichte der Biologie (33)
  • Die Serumskunde des zwanzigsten Jahrhunderts sparte sich ihre hervorstechendsten Erfolge für den Kampf gegen eine für Pasteur und Koch unbekannt gebliebene Art von Mikroorganismen auf. Dimitri Iosifovich Ivanovski, Martinus Willem Beijerinck, Friedrich August Johannes Löffler, Frederick William Twort, Bakteriologe Felix Hubert d'Herell, Francis Peyton Rous, John Franklin Enders, Thomas Huckle Weller, Frederick Chapman Robbins erforschten erstmals Viren und ihre Erkrankungen.
  • Geschichte der Biologie (34)
  • Sidney Ringer, Frank Macfarlane Burnet und Sir Peter Brian Medawar erkannten erstmals die Komplexität des menschlichen Immunsystems.
  • Nature Science online Bild der Wissenschaft Spektrum der Wissenschaft

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