Die Museen in Tromsø

Museum Tromsø
Polarmuseum

Auf dem Weg in Richtung nördlichstes Europa kommt man zwangsläufig in der norwegischen Stadt Tromsø vorbei. Diese Stadt hat nicht nur die nördlichste Brauerei der Welt, sondern auch zwei kleine Museen, die über Biologie, Geografie, Geologie und Geschichte des Nordens informieren.
Ein Besuch der Museen lohnt sich, auch wenn man auf der Durchreise ist.

Die Stadt Tromsø liegt weit oberhalb des Polarkreises ...

... umrahmt von sommerlich-schneebedeckten Bergen. Hier blüht der Flieder erst im Juli.

Tromsömuseum 

Das Tromsø Museum zeigt die Geologie, Geschichte und Soziologie der Region.

Sami 

Das Museum beschäftigt sich großteils mit der Geschichte der Sami. Die Sami besiedeln seit mindestens 10.000 Jahren das nördliche Skandinavien. Ihr Gebiet nennen sie "Sápmi". Sie haben ihre eigene Geschichte, ihre eigene Kultur und ihre eigene Sprache. Sie sind die wahren Herren der Rentiere.

Polarmuseum Tromsø

Polarmuseum Tromsö

Vor dem Polarmuseum werden - in unseren mitteleuropäischen Augen politisch völlig inkorrekt - Walharpunen gezeigt, denn die Norwegen haben für unsere Sicht der Dinge kein Verständnis. Sie waren immer schon Walfänger und Robbenjäger. Der erfolgreichste Eisbärjäger Norwegens, Henry Rudi, erhielt vom König sogar eine Auszeichnung für seine Leistungen.

Die Geschichte der Erforschung der Polargebiete wird hier sehr genau in Bild und Text behandelt.

 

Im Polarmuseum werden ganz selbstverständlich Dioramen mit Robbenjäger und Robbenfelle in allen Größen, Mustern und Farben gezeigt.

Norwegen ist auch ein Land der Polarforscher. Der Eroberer des Südpols, Roald Amundsen, gilt hier fast als Nationalheiliger. Seine Südpolarexpedition begann er vor rund 100 Jahren hier in Tromsø.

Eisbären, Robbenfelle, Rentiere, Walrösser. Für Norweger ist so etwas selbstverständlich.

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